Montag, 21. Oktober 2019
Notruf: 112

Brennt Dachstuhl

Großbrand zerstört am Freitag Einfamilienhaus - Rauchsäule über ganz Neu Wulmstorf zu sehen - Feuerwehr im Großeinsatz.

Am Freitagabend wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle ein Feuer im Dachstuhl eines Einfamilienhauses gemeldet. Da zu diesem Zeitpunkt nicht sicher festgestellt werden konnte, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurden neben den Feuerwehren Neu Wulmstorf und Rübke auch zwei RTW der JUH Elstorf und der BF Hamburg sowie das NEF des DRK Lindhorst mit dem Stichwort "Feuer in/an Gebäude - Menschenleben in Gefahr" alarmiert.

Noch vor dem Ausrücken des ersten Löschfahrzeuges wurde von der Leitstelle mitgeteilt, dass das Alarmstichwort aufgrund weiterer Anrufe und aufgrund des gemeldeten Vollbrandes des Dachstuhles auf "Feuer in/an Gebäude - Zweiter Alarm / Menschenleben in Gefahr" erhöht und damit die Feuerwehr Elstorf nachalarmiert wurde. Eine Rauchsäule über dem Kernort war beim Ausrücken von der Feuerwache aus zu sehen.

Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges zeigte sich ein Vollbrand des Dachstuhles und des Dachgeschosses eines Einfamilienhauses auf der rechten Gebäudeseite. Bei der Befragung der Bewohner wurde vermutet, dass sich noch eine Person im Dachgeschoss befindet.

Unverzüglich ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude zur Menschenrettung vor, parallel wurde eine Wasserversorgung hergerichtet. Nachfolgende Löschfahrzeuge richteten aufgrund der engen Bebauung Riegelstellungen an zwei Gebäudeseiten her, weitere Trupps gingen zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Brand auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet.

Um eine hohe Anzahl an Atemschutztrupps sicher zu stellen, wurde die Feuerwehr Ovelgönne (LK Stade) durch den Einsatzleiter, Neu Wulmstorf's Ortsbrandmeister Egge, nachalarmiert. Ein RTW der JUH Bereitschaft ging für die Feuerwehrkräfte in Bereitstellung am Einsatzort.

Die Polizei konnte im Verlauf ermitteln, dass sich die vermutete Person im Dachgeschoss nicht im Haus befand, auch die Trupps im Gebäude wurden bei der Suche nicht fündig. Daraufhin wurde die Menschenrettung abgebrochen und sich auf die Brandbekämpfung von außen konzentriert.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der hohen Brandintensität schwierig, durch massiven Wassereinsatz über zu Spitzenzeiten 4 C-Rohren und ein Wenderohr über die Drehleiter konnte das Feuer eingedämmt werden.

Die Nachlöscharbeiten zeigten sich in der Folge aufgrund der engen Bebauung ebenfalls als schwierig und zogen sich noch weitere Stunden hin. Netzmittel kam zum Einsatz, um die Löscharbeiten effektiver zu gestalten. Während der insgesamt 5 Stunden andauernden Löscharbeiten waren über 60 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Neu Wulmstorf, Rübke, Elstorf und Ovelgönne (LK Stade) im Einsatz, hiervon 6 Trupps unter Atemschutz.

Vor Ort machte sich Kreisbrandmeister Bellmann und der stellv. Abschnittsleiter Elbe Bulst ein Bild von den Löscharbeiten.

Gegen 03:00 Uhr verließen die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatzort.

Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, die Bewohner wurden durch nachgeforderte Seelsorger betreut.
Das Haus wurde bei dem Brand stark beschädigt und unbewohnbar, umliegende Bebauung konnte durch den Einsatz der Feuerwehr gehalten werden. Die Polizei beschlagnahmte das Wohnhaus in der Nacht und begann im Anschluss an die Löscharbeiten mit der Brandursachenermittlung.

 

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Neu Wulmstorf +++ Feuerwehr Rübke +++ Feuerwehr Elstorf +++ JUH RW Elstorf

Kreisfeuerwehr Landkreis Harburg

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